Pulsatilla pratensis = Wiesenküchenschelle = Puls.

Foto: H. Zell

Hauptanwendungsgebiete: "wichtiges Kindermittel"

  • Ohrenentzündungen, linksseitig
  • Schnupfen
  • Husten
  • Bindehautentzündungen
  • Zahnschmerzen
  • Magenschmerzen

Gemüt

schüchtern, freundlich, nachgiebig und oft recht weinerlich. Braucht Trost. Laune wechselhaft ("himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt")

 

Leitsymptome:

  • Auslöser:  Durchnässung oder Kälte, besonders durch nasse oder kalte Füße.
  • Folgemittel bei einer Erkältung; selten zu Beginn. Es wirkt gut, wenn ein dicker, gelb-grüner oder grüner Nasenausfluss vorhanden ist, der immer mild ist. "Rotznase"
  • Verlangen nach frischer Luft, verträgt keine warmen, geschlossenen Räume
  • Die Nase kann abwechselnd verstopft und frei sein. (Wechselhaftigkeit der Symptome)
  • Beim Schnupfen kann es vorkommen, dass die Speisen geschmacklos sind.
  • Durstlos, sogar bei Fieber und trockenem Mund. Morgens bitterer Geschmack im Mund
  • Husten wird besser durch Aufsitzen. Manchmal ist er so quälend, dass er beim Einschlafen hindert. Beim Husten kann ungewollt Urin abgehen. Erschöpfender Husten.
  •  Magenbeschwerden durch fette Speisen oder Eiscreme (Kindergeburtstag).
  • Ohrenschmerzen bei Erkältungen des Kopfes

Schlimmer: Wärme, warme Zimmerluft, Fett, Liegen auf der linken Seite, abends bis Mitternacht

Besser: Kälte, kalte Umschläge, kalte Speisen und Getränke, frische Luft, langsame Bewegung

Wirkdauer: Kurz

Vergleiche: Apis, Ignatia,